Arbeitsgebiete

Aufgaben der Sportmedizin an der Universität Göttingen:

Lehrveranstaltungen für Studenten der Sportwissenschaften
Fakultative Lehrangebote für Studenten der Humanmedizin
Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“
Fortbildungen für Ärzte, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten
Akademische Graduierungen an der medizinischen und der sozialwissenschaftlichen Fakultät

Fachgebiete

Das Fachgebiet der Sportmedizin beinhaltet zwei große Aufgabenbereiche: Die orthopädisch-traumatologische Sportmedizin und die internistisch-leistungsphysiologische Sportmedizin. Darüber hinaus sind aus sportwissenschaftlicher Sicht die folgenden Bereiche zu nennen: Der Leistungs- und Breitensport, der Behinderten- und Therapiesport sowie Prävention und Rehabilitation. Die Komplexität der Sportmedizin erfordert inter- und multidisziplinäre Zusammenarbeit.

Folgende Übersicht fasst das Fachgebiet Sportmedizin noch einmal zusammen:

Übersicht des Fachgebiets Sportmedizin

 


Das folgende Diagramm zeigt die Leistungsprüfverfahren in der Sportmedizin. Je nach Fragestellung würde noch die biochemische Funktionsdiagnostik hinzukommen.


Die Spiroergometrie ist eine Untersuchungsmethode der Sport- und Arbeitsmedizin zur Prüfung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit, der Funktion des kardiopulmonalen Systems und des Stoffwechsels unter definierten Belastungsbedingungen.

Alle relevanten physiologischen Antwortreaktionen des Organismus werden der Eingangsgröße "Ergometerleistung" (Belastungsintensität) zugeordnet. Die Versuchsperson weist dabei einen spezifischen „Gesamtwirkungsgrad“ auf, der Aussagen über die individuelle Belastungsverarbeitung zulässt.

Radsport- und Rollstuhlergometrie auf dem Laufband: Über die Zusatzkraftbeaufschlagung ist eine exakte Angabe der Ergometerleistung in Watt möglich.


Die sportartspezifische Leistungsdiagnostik ist nicht auf den Wettkampf- oder Leistungssport begrenzt sondern dient vor allem der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit im Alltag und im Beruf z. B. während und nach einer rehabilitativen oder sekundär präventiven Therapie.


Biomechanische Mess methoden werden sowohl in der Sport- als auch der Rehabilitativen Medizin zur Objektivierung von unterschiedlichen Bewegungsverläufen und -mustern benötigt. Sie dienen gleichsam der Evaluation des motorischen Lernens, von OP-Ergebnissen, der prothetischen Versorgung sowie der funktionellen Leistungsfähigkeit.


Übersicht über die medizinische Trainingstherapie: